Dieter Hecking - Trainerkandidat bei Borussia Mönchengladbach - 10.12.16

Es gibt Anzeichen das bald einen neuen Trainer haben
Dieter Hecking könnte es werden, er steht ganz oben auf der Liste. 
Also beschäftigen wir uns ein wenig mit der Personalie:

Bild: Dieter Hecking 2013



Dieter Hecking 2013:Von Jan Heimerl - Eigenes Werk,
CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/w/
index.php?curid=29529758
Gut, Andre Schubert ist noch in Amt und Würden. Die Ansage das jetzt aus Drei Spielen Sieben Punkte zu holen ist ist auch theoretisch machbar und nicht vollkommen unrealistisch. Dennoch mehren sich die Anzeichen das wir noch in diesem Jahr einen neuen Trainer haben werden.

Dieter Hecking könnte es werden.  Also beschäftigen wir uns ein wenig mit der Personalie:

Dieter Hecking begann seine Spielerkarriere bei Westfalia Soest. Die nächsten Stationen waren der Soester SV, Borussia Lippstadt und der 1. FC Paderborn. 1983 bis 1985 war er im Spielerkader von Borussia Mönchengladbach. Für den Bundesligisten bestritt er in zwei Jahren nur sechs Bundesligaspiele.

Von 1985 bis zum Jahr 2000 war er als Spieler bei folgenden Vereinen tätig: KSV Hessen Kassel, SV Waldhof Mannheim, VfB Leipzig, TuS Paderborn-Neuhaus, Hannover 96, Eintracht Braunschweig. 

Dieter Hecking machte damit als Aktiver  36 Bundesligaspiele , 203 Zweitligaspiele (38 Tore), 141 Regionalligaspiele (46 Tore) und 61 Oberligaspiele (39 Tore).

Trainerkarriere

  • SC Verl
    Am 1. Juli 2000 trat er seine erste Trainerstelle an in der Regionalliga Nord beim SC Verl, von dem er am 29. Januar 2001 trotz sportlicher Erfolge entlassen wurde, nachdem er angekündigt hatte, den Verein verlassen zu wollen.

  • VfB Lübeck
    Am 27. März 2001 übernahm Hecking den Posten beim Regionalligisten VfB Lübeck. Wenige Monate später verpasste Lübeck den Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp, doch ein Jahr später gelang dieser. In der Saison 2002/03 hielt Hecking mit der Mannschaft die Klasse. Die Zweitligasaison 2003/04 verlief schwieriger; der Verein zog im DFB-Pokal zwar ins Halbfinale ein und scheiterte dort nur knapp am späteren Pokalsieger Werder Bremen, doch in der Liga kämpfte Lübeck gegen den Abstieg. Das Team stieg am letzten Spieltag ab und Hecking erklärte seinen Rücktritt.
  • Alemannia Aachen
    Am 1. Juli 2004 begann er beim Zweitligisten Alemannia Aachen. Der Verein startete auch im UEFA-Pokal, da er in der Vorsaison das Pokalfinale erreicht hatte, in dem er dem später als Meister für die UEFA Champions League qualifizierten SV Werder Bremen unterlag. Aachen lieferte einige sehr gute Spiele und besiegte unter anderem den OSC Lille (Frankreich) und AEK Athen (Griechenland). In der Zweiten Liga verpasste die Alemannia aber knapp den Aufstieg. Dieser gelang dann in der Saison 2005/06, doch Hecking verließ den Verein in der Saison 2006/07 bereits nach dem dritten Spieltag aus persönlichen Gründen, um ein Angebot von Hannover 96 anzunehmen.
  • Hannover 96
    Die Mannschaft seines Vorgängers bei Hannover 96, Peter Neururer, verlor am 26. August 2006 gegen Alemannia Aachen, Heckings bisherige Mannschaft, zu Hause mit 0:3 und stand punktelos auf dem letzten Tabellenplatz. Hecking übernahm sie am 10. September 2006 und führte sie im Verlauf der Saison aus der Abstiegszone. Zeitweise sah es sogar danach aus, als könnte Hannover einen UEFA-Cup-Platz erreichen. Zum Saisonende ließen die Leistungen jedoch wieder nach, und Hannover 96 schloss die Saison 2006/07 auf Rang 11 ab. Die Saison 2007/08 begann wieder stark, mit guten Aussichten auf den UEFA-Cup. Eine schwächere Rückrunde machte die Hoffnungen jedoch zunichte, und Hannover beendete die Saison auf Platz 8. In der Saison 2008/09 blieb die Mannschaft weit hinter den Erwartungen, die Hecking nach der erfolgreichen Vorsaison mit der Ankündigung des Erreichens eines UEFA-Cup-Platzes geschürt hatte, zurück. Nach einem 1:3 im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde gegen Energie Cottbus und nur einem Auswärtspunkt während der gesamten Saison rutschte Hannover 96 in bedrohliche Nähe zu den Abstiegsplätzen.  Hannover beendete die Saison   auf Platz 11. Nach 101 Bundesligaspielen trat Hecking am 19. August 2009 bei Hannover 96 zurück. 
  • 1. FC Nürnberg
    Am 22. Dezember 2009 wurde  Dieter Hecking Trainer beim 1. FC Nürnberg . Nach einer etwas besseren Rückrunde konnte sich der Club am Saisonende den Relegationsplatz sichern. Das Hinspiel der Relegation gegen den FC Augsburg gewann der Club 1:0, im Rückspiel siegte er mit 2:0. Damit war der Klassenerhalt gesichert.

    Im Jahr darauf baute Hecking in Nürnberg aus Leih- und Nachwuchsspielern ein erfolgreiches Team auf. Zehn Bundesligadebütanten unter 23 Jahren brachte er zum Einsatz, und dennoch konnte er das Team aus dem Abstiegskampf heraushalten. Nach einem Zwischenspurt im Frühjahr 2011 erreichte der Club Platz 6, den er bis zum Saisonende verteidigen konnte. Nur zweimal stand der Verein in seiner Bundesligageschichte in einer Abschlusstabelle besser.

    Vor der Saison 2011/12 verlängerte Hecking seinen Vertrag für die Bundesliga bis 2014.  Nach dem Weggang einiger Schlüsselspieler musste er das Team erneut auf wichtigen Positionen umbauen. Die Mannschaft, die sich zum Ende der Vorrunde noch in Abstiegsgefahr befunden hatte, belegte am Ende einen sicheren Mittelfeldplatz. Nach der Vorrunde der Spielzeit 2012/13 lag der Verein auf einem Platz im hinteren Mittelfeld und hatte acht Punkte Abstand zum Relegationsplatz.
  • VfL Wolfsburg
    Hecking wechselte zum Jahreswechsel 2012/13 zum Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg. Dort erhielt er einen Vertrag bis 2016. Er übernahm den VfL auf dem 15. Tabellenplatz und schaffte am Ende noch Platz 10. In seinem zweiten Jahr erreichte er mit dem VfL die Europa League. In seinem dritten Jahr gelangen die Vizemeisterschaft und der Einzug in die Champions League. Am 30. Mai 2015 gewann er mit Wolfsburg den DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund (3:1). Dies ist sein erster Titel im deutschen Fußball. Zwei Monate später holte Hecking mit dem Supercup seinen zweiten Titel als Trainer. In der Saison 2015/16 verpasste er mit seiner Mannschaft als Tabellenachter die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe. Sein Vertrag wurde im Sommer 2015 bis 2018 verlängert. Nach dem siebten Spieltag der Saison 2016/17 wurde Hecking vorzeitig entlassen.
Bis zu seinem dritten Lebensjahr wuchs Hecking in seiner Geburtsstadt Castrop-Rauxel auf. Danach zog seine Familie nach Soest, wo er die restliche Kindheit verbrachte. Dieter Hecking war drei Jahre Polizist im mittleren Dienst mit dem letzten Dienstgrad Polizeimeister, bevor er seinen ersten Profivertrag bei Borussia Mönchengladbach unterschrieb. Anschließend absolvierte er noch eine kaufmännische Ausbildung und studierte Sportmanagement. Außerdem machte er sämtliche Trainerscheine. Er lebt mit seiner Familie (fünf Kinder) heute in Bad Nenndorf (Landkreis Schaumburg).

Erfolge als Trainer
  •     Deutscher Vizemeister: 2015
  •     DFB-Pokal-Sieger: 2015
  •     Deutschlands Fußballtrainer des Jahres: 2015
  •     DFL-Supercup-Sieger: 2015

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