Wolfgang Kleff - Ehemaliger Spieler von Borussia Mönchengladbach

Wolfgang Kleff (* 16. November 1946 in Schwerte) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorhüter. Er gewann mit Borussia Mönchengladbach in den Jahren 1970, 1971, 1975, 1976 und 1977 fünf Mal die Deutsche Meisterschaft, 1973 den DFB- und 1975 den UEFA-Pokal.

Das durch Vermittlung des westfälischen Verbandstrainers Walter Ochs zustande gekommenen Probetraining bei Trainer Hennes Weisweiler führte dann zur Runde 1968/69 für den gelernten Industriekaufmann zu einem Lizenzspielervertrag beim niederrheinischen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Weisweiler verpflichtete ihn als Ersatzmann hinter dem Borussentorhüter Volker Danner.
Kleff brachte es zu neun Einsätzen im Debütjahr in der Fußball-Bundesliga. Mönchengladbach belegte hinter Meister Bayern München und Vize Alemannia Aachen im zweiten Jahr in Folge den dritten Rang in der Abschlusstabelle. Der Mann aus Schwerte, Nachwuchstorhüter Kleff, debütierte am 5. Spieltag, den 7. September 1968, beim Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Aachen, in der Bundesliga. Stammtorhüter Danner hatte sich beim Aufwärmen verletzt und Kleff kam so überraschend schnell zu seinem ersten Bundesligaeinsatz. Der Ex-Amateur hatte durch das tägliche harte Profitraining gerade an die zehn Kilogramm verloren. Das Spiel endete 2:2 remis, Kleff musste danach wieder in das zweite Glied zurückrücken. Fünf Monate später, am 8. Februar 1969, kam er zu seinem zweiten Bundesligaeinsatz, ausgerechnet wieder gegen Aachen. Ein Fingerzeig für die folgende Runde waren dann Kleffs sechs Spiele am Stück am Rundenende.

facebook.com/wolfgang.kleff.16/?ref=page_internal
Tatsächlich wurde er von Trainer Weisweiler ab seinem zweiten Jahr in Gladbach, 1969/70, zum Stammtorhüter befördert. Kleff stand in allen 34 Spielen im Tor der „Fohlen“-Elf und die Mannschaft vom Bökelberg feierte mit dem Torverhältnis von 71:29 Toren den erstmaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaft. 

Als erste Bundesligamannschaft konnte Mönchengladbach 1970/71 den Titel des Deutschen Meisters verteidigen. Wiederum hütete Kleff in allen 34 Ligaspielen das Tor des Titelverteidigers. Mit 77:35 Toren und zwei Punkten Vorsprung vor dem FC Bayern München endete die Bundesligasaison. Daneben hatte Kleff im Wettbewerb des Europapokals der Meister, insbesondere im Rückspiel gegen den englischen Titelträger FC Everton am 4. November 1970 im dortigen Goodison-Park, seine jetzt präsente internationale Klasse unter Beweis gestellt. Er bekam nach dem unglücklichen Ausscheiden durch das 1:1-Remis nach Verlängerung im Elfmeterschießen glänzende Kritiken und wurde als „Held des Abends“ herausgestellt. Bundestrainer Helmut Schön belohnte ihn mit der erstmaligen Berufung in die Nationalmannschaft. Beim Länderspiel am 22. Juni 1971 in Oslo gegen Norwegen kam Kleff zu seinem Nationalmannschaftsdebüt.

In der Saison 1971/72 ragten die drei dramatischen Spiele im Europapokal gegen Inter Mailand heraus. Dem „Traum-Spiel“ am 20. Oktober 1971 am heimischen Bökelberg mit dem 7:1-Sieg, folgte leider durch das 0:0-Remis am 1. Dezember 1971 in Berlin das Ausscheiden. Er gehörte 1972 dem DFB-Kader für die Europameisterschaft vom 14. bis 18. Juni in Belgien an. Die Mannschaft um Franz Beckenbauer, Günter Netzer und Gerd Müller gewann nach spielerisch eindrucksvollen Auftritten den Titel. Sepp Maier, Kleffs großer Rivale vom FC Bayern hütete auch wie schon bei der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko das Tor der deutschen Mannschaft und war auch durch den Keeper aus Mönchengladbach nicht zu verdrängen. In der Saison 1972/73 stand er im Mai 1973 mit der Weisweiler-Elf in den zwei Finalspielen des UEFA-Pokal gegen den FC Liverpool. An der Anfield Road konnte auch er nicht die 0:3-Niederlage gegen die „Reds“ verhindern. Am 23. Juni hatte er die Gelegenheit im DFB-Pokal doch noch einen Pokal an den Niederrhein zu holen. In Düsseldorf fand das deutsche Pokalendspiel gegen den 1. FC Köln statt. Gladbach gewann das Spiel mit 2:1 Toren nach Verlängerung. Das Finale ging als eines der „besten, spielerisch hoch stehendsten und spannendsten in der Geschichte dieses Wettbewerbs“ in die Annalen ein. Beiden Torhütern – Gerhard Welz (Köln) und Kleff – wurde eine überragende Leistung zugeschrieben.

In der Hinrunde der WM-Saison 1973/74, von September bis November 1973, absolvierte Kleff vier Länderspiele in Serie und kratzte damit am Sockel von Sepp Maier. Im Frühjahr der Rückserie verschob sich das Kräfteverhältnis in der Nationalmannschaft aber wieder. Maier ging in das WM-Turnier 1974 als klare Nummer eins und der Mann von Schalke 04, Norbert Nigbur, machte Kleff sogar den zweiten Platz streitig. Mit Gladbach folgte in der Runde 1974/75 eine herausragende Runde. Mit sechs Punkten Vorsprung und dem Torverhältnis von 86:40 Toren wurde die Meisterschaft errungen und Kleff hatte alle 34 Spiele absolviert. Zusätzlich errang die Mannschaft von Trainer Weisweiler mit ihrem Torhüter nach zwei Finalspielen gegen den FC Twente Enschede den UEFA-Pokal 1975. Seine Serie bei der Borussia hielt bis zum Ende der Runde 1975/76 unter dem neuen Trainer Udo Lattek an. Der zwar als Spaßvogel geltende und „Otto“ gerufene Torhüter – auch seine verblüffende Ähnlichkeit mit dem seinerzeit äußerst populären Komiker Otto Waalkes trug dazu bei –, war aber sehr konsequent und ehrgeizig im Trainingsbetrieb und steckte kleinere Blessuren auch unter Schmerzen weg, brachte es vom 19. April 1969 bis zum 12. Juni 1976 in der Bundesliga auf 244 Spiele am Stück. Mehr als sieben Jahre stand Kleff für die Erfolgsmannschaft vom Bökelberg ohne Pause im Ligabetrieb zwischen den Pfosten.

Herausragend für den Torhüter waren 1975/76 im Europapokal der Meister auch die zwei Spiele im Viertelfinale gegen Real Madrid. Bei den „Königlichen“ wirkten Paul Breitner und Günter Netzer mit und Schiedsrichter Leonardus van der Kroft spielte am 17. März 1976 im Bernabeu-Stadion vor 120.000 Zuschauern eine zumindest unglückliche Rolle beim Ausscheiden der Bökelbergelf.

Im Vorfeld der Saison 1976/77 erlitt er eine Leistenverletzung und verlor seinen Stammplatz an den aus Wiesbaden geholten Torwartriesen Wolfgang Kneib. Zur Runde 1979/80 wechselte er deshalb an die Spree und wurde bei Hertha BSC wieder Stammtorhüter in der Bundesliga. Sein langjähriger Mitspieler Jupp Heynckes holte als Trainer den Routinier 1980 nochmals für zwei Jahre an den Bökelberg zurück und „Otto“ absolvierte in der Runde 1981/82 34 Einsätze.  Nach 321 Bundesligaeinsätzen, 40 DFB-Pokal- und 57 Europacupspielen war für Wolfgang Kleff im Sommer 1982 endgültig Schluss in Mönchengladbach.

Weitere ehemalige Spieler von Borussia Mönchengladbach mit einer Slideshow:
Juan Arango
Martin Stranzl
Marco Reus
Havard Nordtveit
Patrik Andersson
Martin Dahlin
Max Eberl
Rainer Bonhof
Günter NetzerWolfgang Kleff

Roel Brouwers
Mike Hanke
Dante
Roman Neustädter
Stefan „Effe“ Effenberg
Karlheinz Pflipsen
Arie van Lent
Berti Vogts
Oliver Neuville
Alan Simonsen

⚽ Borussia Mönchengladbach . News von borussia.de

💚 Borussia Mönchengladbach @ rp-online.de / Rheinische Post

Teamnews - Borussia Mönchengladbach @ kicker.de

� Transferinfos @ transfermarkt.de

Anzeige

🍀 Fussball Transfers: Aktuelle News und Gerüchte vom Transfermarkt @ fussballtransfers.com

Borussia Mönchengladbach @ sportschau.de

Borussia Mönchengladbach @ express.de


11 FREUNDE-Aktuell - 11freunde.de

Fussball-Talente.com News

Lattenkreuz.de

sportbild.de

SPOX.com - Fussball Bundesliga

Spielverlagerung.de

sf-actionfilm.de 🌏 Science Fiction Filme und Serien

www.musikprom.de

Premier League Football News

guentinator.de - Infos über Kleidung ...

Amazon Prime Video Channels:

  • Fußball rund um die Uhr mit
    Sportdigital HD

  • Edge Sport
    Atemberauschende Action und exklusive Live Events

  • Motorvision.tv
    Motorsport mit exklusiven Rennen

  • Auto Motor Sport Channel

  • Nautical Channel
    Wassersport-Events

  • H&C Channel
    Im Horse&Country Channel
    Die ganze Welt des Pferdesports

  • Gladbachfan.de Blog-Archiv

    Mehr anzeigen

    Latest Football Transfer News and Transfer Rumours | Mail Online

    Frauenfußball - sportschau.de

    Frauenfußball auf Womensoccer.de